Aussicht auf die Oberliga 2010

Foto mit freundlicher Genehmigung von Bruno Wansing, bocholt.de

Am kommenden Sonntag wird es ernst für das Oberligatriathlonteam des Bocholter Wassersportvereins. Nach dem glücklichen Aufstieg in die Oberliga steht der nun erste von vier Wettkämpfen der Triathlonsaison 2010 in Paderborn bevor. Beim Paderborner Citytriathlon über die olympische Distanz (1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) am Sonntag den 30. Mai gilt es einen guten Einstieg in die Wettkampfsaison 2010 zu finden.

Der Wettkampf in Paderborn ist bei allen Athleten auf Grund seines technischen Anspruchs beim Radfahren, als auch beim Laufen gefürchtet. So muss auf dem engen Radparcours nicht nur ständig gebremst und wieder angetreten werden. Auch die vielen Kurven fordern die Steuerkünste der Athleten, wie bei keinem anderen Wettkampf. „Das Laufen ist ein ständiges auf und ab, als besonders Highlight hat der Veranstalter eine zwanzigstufige Wendeltreppe vorgesehen, die uns und der Konkurrenz auf den vier Laufrunden alles abverlangt, brennende Oberschenkel sind hier garantiert.“, erklärt Thomas Busch die Tücken des Paderborner Citytriathlon.

„Es wäre schön, wenn es unserem Team gelänge, sich im Mittelfeld der stark besetzten Oberliga festzusetzen, doch nach dem Aufstieg und vor dem ersten Wettkampf in der neuen Liga ist eine Prognose äußerst schwierig,“ so Teamchef Maic Winter. Der Kader jedenfalls für die Saison 2010 steht und rekrutiert sich aus einer guten Mischung erfahrener und junger Triathleten des Bocholter Wassersportvereins.

Schwierigkeiten gibt es natürlich trotzdem. So starten insgesamt vier Triathleten der 12-köpfigen Oberligamannschaft bei verschiedenen Langdistanzrennen, d.h. Rennen über die so genannte Ironmandistanz. „Die Leistungsdichte in der Liga ist enorm- das Tempo ist brutal schnell. Da passt so ein hartes Rennen oft nicht zum Langdistanztraining mit seinen zwar langen, allerdings eher ruhigen Einheiten im unteren Pulsbereich. Da ist richtiges Timing im Training gefragt“, weiß Hans Lammers um die Schwierigkeiten in der Vorbereitung Kurz- und Langdistanzrennen unter einen Hut zu bekommen. Lammers beaufsichtigt das Training zahlreicher Athleten der Abteilung bei den Vorbereitungen für die Langdistanzrennen in Frankfurt und Roth und stellt für alle ganz individuelle Trainingspläne auf. Hinzu kommt das mit Thomas van Waasen und Hans Lammers derzeit zwei weitere Athleten Verletzungen auskurieren und der Mannschaft frühestens im September zur Verfügung stehen werden. Nach dem ersten Startschuss am Wochenende in Paderborn wird man schlauer sein, ob das Training gut „getimed“ war und sich für die nächsten Starts

  • 13.06.2010 Kamen
  • 20.06.2010 Gütersloh
  • 04.09.2010 Köln

aufzustellen wissen.<-->