| Platz |
Name |
Swim |
Bike |
Run |
Total |
| 131. |
Volker Uhlenbrock |
1:00:21 |
5:08:55 |
3:35:03 |
9:49:02 |
| 228. |
Maic Winter |
1:15:56 |
5:12:59 |
3:33:06 |
10:07:26 |
| 291. |
Alexander Janitzki |
49:19 |
5:02:51 |
4:20:40 |
10:18:35 |
| 532. |
Andreas Bennemann |
1:14:17 |
5:30:00 |
3:55:26 |
10:47:51 |
| 662. |
Jürgen Telahr |
1:11:06 |
5:28:24 |
4:16:19 |
11:01:53 |
| 1660. |
Marc Rennefeld |
1:11:24 |
6:02:49 |
5:38:07 |
13:02:27 |
| 1920. |
Julia Jansen |
1:23:38 |
6:53:50 |
5:21:47 |
13:55:53 |
Gratulation an alle Finisher, das war ein wunderschöner Tag in Frankfurt und Umgebung.
Wenn im Oktober die Ironman-Weltmeister auf Hawaii ermittelt werden, dann wird auch Volker Uhlenbrock dabei sein. Der Grund: Der Triathlet des Bocholter Wassersportvereins löste jetzt beim Ironman in Frankfurt das Ticket mit dem 22. Platz in der Altersklasse M40. Für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschließenden Marathonlauf über 42,2 km benötigte er 9:49.02 Stunden und verbesserte damit seine bisherige Bestzeit gleich um rund 23 Minuten - trotz Temperaturen um die 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 73 Prozent. „Volker hat einen absoluten Bombentag erwischt“, so Thomas Busch, Pressesprecher der Triathleten des Bocholter Wassersportvereins, für den auch Julia Jansen, Marc Rennefeld, Jürgen Telahr, Andreas Bennemann, Alexander Janitzki und Maic Winter am Start waren.
Den Startschuss zum Ironman in Frankfurt hatte früh morgens um 6.45 Uhr der hessische Ministerpräsident Roland Koch abgegeben. Er schickte das 42-köpfige Profifeld und 211 Altersklassenathleten in den „längsten Tag des Jahres“. Weitere 2117 Athleten durften um 7 Uhr die Herausforderung in Angriff nehmen. Seit dem ersten Rennen in 2002 wurden bereits zum fünften Mal in Frankfurt die Europameister über die Ironman Distanz gesucht.
Neben Uhlenbrock waren auch die anderen Bocholter Athleten zufrieden, das Ziel bei den schweren Bedingungen erreicht zu haben, obwohl nicht alle Hoffnungen erfüllt wurden. So wollte Alexander Janitzki eigentlich seine Zeit aus dem Vorjahr von 8:57.16 Stunden unterbieten. Doch beim abschließenden Marathon „platzte“ er, wie es in der Triathlonsprache heißt. Er benötigte 4:20:40 für die 42,2 Kilometer und erreichte am Ende eine Zeit von 10:18.35 Stunden. Schneller war Maic Winter in 10:07.26 Stunden, der nur knapp seine Bestzeit von 9:58 Stunden verpasste.
Andreas Bennemann benötigte 10:47.51 Stunden. Für ihn war es zunächst der letzte Ironman, da er sich nun auf die Familie und den Hausbau konzentriert. Marc Rennefeld hatte sich erst tags zuvor von einem Magen-Darm-Infekt erholt, ging aber dennoch an den Start und erreichte in 13:02.27 Stunden das Ziel. Und Julia Jansen war in 13:55.53 Stunden im Ziel, obwohl sie beruflich bedingt nur wenig trainieren konnte. „Noch einmal wird sie so vorbereitet nicht an den Start gehen, hat sie erklärt“, so Busch. Er zählte zu den 25 Bocholter Zuschauern, die die Athleten am Streckenrand anfeuerten. Insgesamt fieberten eine halbe Million Zuschauer mit den Sportlern mit.
Ein ganz besonders Erlebnis war die Veranstaltung für Jürgen Telahr, der seinen ersten Ironman bestritt und in 11:01.53 Stunden das Ziel erreichte. Er hatte die Ratschläge seiner Familie und Freunde beiseite geschoben, die ihm bei den hohen Temperaturen von einem Start abrieten. Beim Schwimmen hielt er sich gut im Mittelfeld, ehe er beim Radfahren vom Pech verfolgt wurde . Denn bei Kilometer 45 erlitt sein Rennrad den ersten Platten. Vier Kilometer später entwich dem geflickten Reifen erneut die Luft. Als nach einer erneuten minutenlangen Reparatur nur wenige hundert Meter später wieder die Luft entwich, wollte Telahr schon aufgeben, ehe ein rüstiger Rentner, einer von 4200 Helfern am Streckenrand, extra in den Keller seines nahgelegenes Hauses sprintete, um Telahr einen neuen Schlauchreifen zu besorgen. Dankbar machte sich Telahr wieder auf die Strecke. Er konnte trotz späterer Magenproblemen beim Laufen somit seinen ersten Ironman doch noch beenden. |