| Roth die zweite! |
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Am 18. Juli stand die für Axel die zweite Langdistanz auf dem Plan. Hier sein ganz persönlicher Bericht:
Nach einigen gesundheitlichen Unwegbarkeiten in den letzten Wochen ging ich ziemlich unsicher, was die Form anging, an den Start. Die Vorfreude auf die einmalige Atmosphäre half mir allerdings dann doch positiv die ganze Sache anzugehen. Der Schwimmstart meiner Gruppe war um 06.50 Uhr, also nicht ganz so früh. Es war Zeit genug um alles in Ruhe vorzubereiten, das Rad etwa 20 mal zu checken und eine gute Nervosität aufzubauen.
5 Minuten vor dem Start ging es ins Wasser, genau die richtige Zeit um pünktlich an der Linie zu sein. Nach dem Start zog sich das Feld recht schnell auseinander, so das bis zur ersten Wendeboje alles problemlos verlief. An der Wende brach wegen der Enge ein wenig Chaos aus, dem ich mich durch großzügiges Umschwimmen entziehen konnte. Auch bis zum Schwimmausstieg ging es problemlos weiter, so das ich mit einer für mich sehr guten Zeit von 1.11 das Wasser verlassen konnte.
Nach einem guten Wechsel aufs Rad, unterstützt durch die sehr netten und hilfsbereiten Helfer, nahm ich die 180 Km in Angriff. Auch hier funktionierte alles sehr gut, und zum Glück blieb ich von Pannen verschont. Nach einer Radzeit von 5.20 und einem reibungslosen Wechsel ging es auf die letzten 42 Kilometer. Ab Km 20 wurden die Abschnitte von Kilometer zu Kilometer immer länger, was sicher an der Streckenvermessung gelegen haben muß. Trotzdem konnte ich den Marathon zwar langsam, aber ohne Gehpausen beenden, und finishte sehr glücklich in einer Zeit von 10.55.55, was für mich eine neue Bestleistung ist. Die Runde im Stadion mit dem Zieleinlauf ist reine Emotion und Gänsehaut pur, allein dafür lohnt all das Training. |
